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Fahrgestellnummer prüfen und entschlüsseln: Was die 17 Stellen der FIN verraten

Geben Sie die Fahrgestellnummer (FIN, international VIN) ein: Das Tool prüft Länge, erlaubte Zeichen und die Prüfziffer und liest Region, Land, Hersteller und Modelljahr aus den 17 Stellen. Es zeigt auch, was die Nummer nicht verrät. Die Auswertung läuft lokal im Browser, es wird nichts abgefragt oder gespeichert.

FIN entschlüsseln

Leerzeichen und Bindestriche werden entfernt. Die Auswertung läuft nur in Ihrem Browser. (Rechenbeispiel aus der Literatur, ein US-Fahrzeug).

Das Ergebnis erscheint, sobald Sie eine FIN eingeben.

Was steht in welcher Stelle?

  1. Stelle 1: Region. A bis C Afrika, H bis R Asien, S bis Z (und E) Europa, 1 bis 5 und 7 Nordamerika, 6 Ozeanien, 8 und 9 Südamerika. W steht für Deutschland, J für Japan, V für Frankreich und Spanien, Z für Italien.
  2. Stellen 1 bis 3, WMI: der Weltherstellercode. Steht an der dritten Stelle eine 9, handelt es sich um einen kleinen Hersteller; dann gehören die Stellen 12 bis 14 zur Herstellerkennung.
  3. Stellen 4 bis 9, VDS: Fahrzeugmerkmale nach Herstellerregeln. In Nordamerika und China ist Stelle 9 eine Prüfziffer.
  4. Stelle 10: der Modelljahr-Code, mit 30 verschiedenen Zeichen (ohne I, O, Q, U, Z und 0).
  5. Stelle 11: das Montagewerk, mit Codes des jeweiligen Herstellers.
  6. Stellen 12 bis 17: die laufende Nummer des Fahrzeugs.

Das Modelljahr: warum die Antwort manchmal zwei Jahre hat

Die Codes laufen A bis Y (ohne I, O, Q, U, Z) und danach 1 bis 9. A steht für 1980 und für 2010, Y für 2000 und für 2030, die 1 für 2001 und für 2031. Das Tool zeigt Ihnen deshalb alle Jahre, die nicht in der Zukunft liegen. Für Fahrzeuge aus Nordamerika, die als Pkw oder leichtes Nutzfahrzeug zugelassen sind, entscheidet Stelle 7 zwischen den beiden Zeiträumen. Außerhalb Nordamerikas ist die Stelle 10 nicht überall als Modelljahr belegt; ein Hersteller kann dort etwas anderes eintragen.

VW-Fahrgestellnummer entschlüsseln

Beim Volkswagen-Konzern verraten die ersten drei Stellen die Marke und die Fahrzeugart. Das Tool kennt diese Herstellercodes:

WMIHersteller
WVWVolkswagen
WVGVolkswagen (SUV)
WV1Volkswagen Nutzfahrzeuge
WV2Volkswagen Nutzfahrzeuge
WAUAudi
WUAAudi / Audi Sport
WP0Porsche
TMBŠkoda
VSSSEAT

Die Stellen 4 bis 9 (Modell, Baureihe, Aufbau) vergibt jeder Hersteller nach eigenen Regeln. Sie lassen sich nur mit der Herstellertabelle lesen, nicht aus der Nummer allein. Stelle 10 und 11 (Modelljahr und Werk) wertet das Tool wie bei jedem anderen Fahrzeug aus.

Grenzen der Auswertung

Die Herstellerliste ist eine Auswahl häufiger Codes, keine vollständige Registerabfrage. Modell, Motor und Ausstattung stecken in den Stellen 4 bis 8, ihre Bedeutung kennt nur der Hersteller. Zum Prüfen des Formats gibt es FIN Beispiel, und wo die Nummer am Fahrzeug steht, erklärt Fahrgestellnummer finden.

Häufige Fragen

Was bedeutet „Fahrgestellnummer prüfen“ hier, und was nicht?
Das Tool prüft die Nummer selbst: 17 Zeichen, nur erlaubte Buchstaben (ohne I, O, Q) und bei nordamerikanischen und chinesischen Fahrzeugen die Prüfziffer. Es liest außerdem aus, was in den Stellen steht. Es fragt keine Datenbank ab. Ob das Fahrzeug gestohlen, verunfallt oder von einem Rückruf betroffen ist, zeigt nur ein Bericht, der auf Fahrzeugdaten zugreift, etwa von einem Anbieter für Fahrzeughistorie oder vom Hersteller. Vergleichen Sie beim Kauf zusätzlich die Nummer im Fahrzeugschein mit der am Fahrzeug.
Was verrät die FIN über ein Fahrzeug?
Die ersten drei Stellen nennen Region, Land und Hersteller, Stelle 10 bei vielen Fahrzeugen das Modelljahr, Stelle 11 das Werk. Die Stellen 4 bis 9 beschreiben Modell und Aufbau, aber nach Regeln, die jeder Hersteller selbst festlegt. Ohne die Herstellertabelle lassen sie sich nicht lesen.
Wie erkenne ich das Baujahr an der FIN?
Über Stelle 10, den Modelljahr-Code. Er gilt für das Modelljahr, nicht für das Produktionsdatum, und wiederholt sich alle 30 Jahre: T steht für 1996 und für 2026. Bei europäischen Fahrzeugen nutzen nicht alle Hersteller diese Stelle so, dort steht manchmal eine 0 oder ein anderes Zeichen.
Warum zeigt das Tool zwei mögliche Jahre an?
Weil der Code nur 30 verschiedene Zeichen hat und sich wiederholt. Bei nordamerikanischen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen hilft Stelle 7: Ein Buchstabe bedeutet 2010 bis 2039, eine Ziffer 1980 bis 2009. Sonst entscheiden Sie anhand des Fahrzeugs, welches Jahr passt. Jahre in der Zukunft blendet das Tool aus.
Mein Hersteller wird nicht erkannt. Ist die FIN falsch?
Nein. Das Tool kennt nur eine Auswahl häufiger Herstellercodes, nicht das vollständige Register. Ob die Nummer formal stimmt, zeigt der Abschnitt zur Prüfziffer und der Format-Prüfer unter FIN prüfen.
Kann ich über die FIN den Halter oder die Fahrzeughistorie herausfinden?
Nein. Die FIN beschreibt das Fahrzeug, nicht den Halter. Halterdaten führen die Zulassungsbehörden und das Kraftfahrt-Bundesamt, sie geben sie nur unter engen Voraussetzungen heraus. Unfälle, Rückrufe oder die genaue Ausstattung kennt der Hersteller.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Auswertung läuft in Ihrem Browser, die FIN wird nicht an einen Server gesendet.